Die Herangehensweise für artenschutzrechtliche Prüfungen wurde für NRW in der "Gemeinsamen Handlungsempfehlung des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr NRW und des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW" vom 22.12.2010 zusammengefasst (zum PDF-Dokument: Artenschutz in der Bauleitplanung und bei der baurechtlichen Zulassung von Vorhaben). Weitere Informationen finden Sie im Webauftritt des LANUV unter "3. Material zur Artenschutzprüfung in NRW".

In dem dreistufigen Verfahren werden etwaige zu erwartende gesetzliche Verbotstatbestände behandelt, die mit den Begriffen Tötung, Störung und Schädigung umschrieben werden können.

Das Vorgehen nach diesen Empfehlungen ermöglicht eine rechtssichere Einschätzung der Auswirkungen von Baumaßnahmen und ist in vielen Fällen unabdingbar. In den meistenm Fällen ist für den Gutachter das Verfahren mit der Stufe 2 der ASP abgeschlossen.

Aufgrund der komplexen Materie sind die Kosten einer Artenschutzprüfung nicht immer exakt abschätzbar. Ein erstes Angebot bezieht sich daher in fast allen Fällen auf die Stufe 1 einer "Artenschutzrechtlichen Prüfung (ASP)". Nach dem oben beschriebenen Verfahren können je nach Ergebnis der ersten Einschätzung weitere Erfassungen notwendig werden, die weitere Aufwendungen nach sich ziehen.